Ensemble Laboratorium

by HGNM (c), 6. June 2016

Konzert

Ensemble Laboratorium

17. September 2016  |  19.00 Uhr
Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz  |  30169 Hannover

Vier Auftragswerke von Fozié Majd (Teheran), Shahrokh, Khajenouri (Teheran), Ehsan Khatibi (Berlin), Elnaz Seyedi (Basel).

Uraufführungen

Von Béla Bartóks Erforschungen der Musik der „einfachen Leute“ angeregt, unternahm Fozié Majd (*1938) in den sechziger und siebziger Jahren Reisen in verschiedene Regionen des Iran. Die Musik, die sie dort kennenlernte, ging in origineller Weise in ihre Musik ein. Für DASTGAH komponiert sie nun nach langer Pause wieder ein Werk für großes Ensemble.
Shahrokh Khajenouri (* 1952) gilt – zusammen mit Alireza Mashayekhi – vielen jungen iranischen Komponist/innen als Vaterfigur. Er kehrte noch während des Kriegs mit dem Irak nach einem Studium in England in den Iran zurück und begleitete die verschiedenen Phasen der Kunst und Politik mit seinen Werken.
Ehsan Khatibi (*1979) und Elnaz Seyedi (*1982) studierten im Iran und in Deutschland und leben derzeit in Europa.

Das Ensemble Laboratorium wurde 2004 – inspiriert durch die gemeinsame Arbeit unter Pierre Boulez im Rahmen der Lucerne Festival Academy – von jungen Musikern aus 14 verschiedenen Ländern von fünf Kontinenten gegründet. Seine Mitglieder interessieren sich besonders für die Interpretation neuer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Ensemble Laboratorium sucht die Zusammenarbeit mit jungen Komponist/innen und steht für engagiertes Musizieren in besonderer Qualität.

Mitwirkende:

Blandine Chemin (Violine)
Rosa San Martin Valdor (Viola)
Markus Hohti (Violoncello)
Pilar Fontalba (Oboe)
Horia Dumitrache (Klarinette)
Rui de Castro Lopez (Fagott)
Nenad Markovic (Trompete)
Albin Lebossé (Horn)
Patrick Crossland (Posaune)
Artur Avanesov (Klavier)
Jonathan Schapiro (Schlagzeug)
Lin Liao (Dirigentin)

ElnazSeyedi   Khatibi

v. l. n. r. : Elnaz Seyedi, Ehsan Khatibi

Eine Veranstaltung der HGNM in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover
Das Konzert wird vom Deutschlandfunk mitgeschnitten.


Eintritt 15 € / erm. 8 €